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Es hat sich bereits rum gesprochen, aber auch hier an dieser Stelle
möchten wir unserem Vorsitzenden noch einmal rechtherzlich zu seinem
kürzlich erlangten Erfolg gratulieren!
Auch dieses Jahr
schnitten die Mitglieder unserer Vereins wieder hervorragend ab! Der KZV
R122 stellt dieses Jahr 2 Landesmeister. Hier erhalten Sie einen
Gesamtüberblick über das Abschneiden unserer Züchter!
Die nächste Mitgliederversammlung findet wie üblich am 3. Dienstag
des Monats, am 15.November in unserem Vereinsheim in der Nirmerstraße statt!
Kaninchen hüpfen
unter die Tische

Eilendorf. Bereits vor der
offiziellen Eröffnung der Lokalschau im Vereinshaus, veranstaltet vom
Kaninchenzuchtverein R 122 Eilendorf, erlebten die Mitglieder die erste
Überraschung.
Fünf der ausgestellten Prachtexemplare
waren aus ihren Behausungen ausgebüxt, suchten die Freiheit und fanden
unter den Tischen Zuflucht. Sie wurden rasch wieder eingefangen, so dass
Vorsitzender Hans Becker die Besucher begrüßen und die Schau eröffnen
konnte.
193 Kaninchen aus 15 Rassen, in den unterschiedlichsten Farben, von den
Preisrichtern zuvor bewertet, waren zu sehen. Marc Dödtmann erzählt,
dass heutzutage überwiegend nur noch Kleinrassen, ein bis drei Kilogramm
schwere Tiere, gezüchtet werden. «Riesen, bis zu acht Kilogramm schwer,
sind nur noch die Ausnahme», sagt er. Den Grund dafür liefert er gleich
nach: «Das kostet halt zuviel Geld.»
Vier Jugendliche sind beim KZV R122 aktiv dabei, obwohl es sich um ein
relativ teures Hobby handelt, wie Dödtmann bestätigt. 20 bis 30 Ställe
sollte man schon haben, aber die schlagen finanziell kräftig zu Buche.
«Unser Verein ist einer der stärksten im Kreisverband, er verfügt nicht
nur über viele Rassen, sondern auch über zahlreiche Mitglieder», erzählt
Dödtmann.
Der große Renner am Sonntag war der
alljährliche Streichelzoo. Kinder und Jugendliche brachten begeistert
ihre Hauskaninchen mit, ließen sie von einem Preisrichter untersuchen,
bewerten und erhielten dafür Pokale und Urkunden. Ganz nebenbei konnte
man die Krallen der Tiere schneiden lassen. Vorsitzender Hans Becker
zeigt sich mit der Resonanz der Lokalschau zufrieden.
entnommen aus der Aachener Zeitung vom
23.November 2010
Hier finden Sie die Bilder des
"Kaninchen-Festes"
Der Verein gratuliert dem Ehepaar Viehs zur Goldhochzeit:


KZV R122 Eilendorf 1909
04.01.2010 aus der Kaninchenzeitung online
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Am 7.11.09 trafen sich alle Mitglieder unseres Vereins, um die
letzten Vorbereitungen für den Festabend zum 100. Jahrestag zu treffen.
Nachmittags wurden die Ehrengäste, wie LV-Vors. Hubert Bürling und sein
Vertreter Erwin Janas zu Kaffe und Kuchen eingeladen. Als unser Vors.
Hans Becker die Ausstellung eröffnete, begrüßte er besonders Schirmherrn
Schröder und KV-Vors. Christian Willms. Als besondere Anerkennung für
langjährige Mitgliedschaft erhielt Margarete Löhr die Ehrennadel des
ZDRK. An diesem Abend wurde mir aufs Neue bewusst, warum ich mich gerade
für den KZV Eilendorf entschieden habe. Ich bin in diesem Jahr mit Elmar
Hennicken und Timo Garbereder dem Verein beigetreten. Besonders
beeindruckt mich, dass der Verein einem auch außerhalb der Lokalschau
zur Seite steht. So organisiert der Verein stets einen Sammeltransport
zur Landesschau nach Rheinberg. Eine gemeinsame Tour ging mit dem
Silber-Club zur Bundesschau nach Karlsruhe. Ich habe seit sechs Jahren
Kaninchen und konnte durch meine große Leidenschaft und Begeisterung
auch einen guten Freund motivieren. Sofort Elmar Hennicken ihm gute Tier
für die Zucht zur Verfügung. Unser Vors. Hans Becker hatte sich da schon
angeboten, Ställe zu besorgen. Wenige Wochen später hatte Timo seine
kleine Anlage mit einigen Zwergwiddern. Ein besonderes Lob für die
Jubiläumsschau gilt AL Jürgen Tings und allen, die den Festabend
einwandfrei organisiert haben. Zudem fand eine Woche zuvor eine
Tischbewertung mit 240 Tiere statt. Timo wurde schon
Jugendvereinsmeister. Ich gehöre nun nicht mehr zur Jugendabteilung, da
ich dem Holländer-Club Rheinland beitreten bin. Ich finde es enorm
wichtig, junge Leute zu motivieren und zu unterstützten. Diese
Unterstützung ist nicht nur finanziell zu verstehen, sondern auch durch
Tipps und beantworten von Fragen. Jugendliche sollten nicht nur beim
Auf- oder Abbauen der Käfige helfen, sondern auch an weitere Aufgaben
der Ausstellungsleitung herangeführt werden. Um die Jugend zu fördern
und zu begeistern veranstaltet der Verein am Sonntag einen Streichelzoo,
bei dem die Tiere der Kinder bewertet wurden und wo sie Preise und
Urkunden erhielten, aber auch etwas über den Umgang mit den Tieren
erfuhren. Timo und ich haben viel Zeit investiert, um den Verein auch im
Internet der Öffentlichkeit zu präsentieren. Unsere Adresse:
www.kzvr122.de.
Marc Dödtmann

entnommen aus Aachener Zeitung 20. November 2009

entnommen aus Kleintierzüchter 22/2009

Kaninchenzucht ist kein
Streichelzoo
von Thorsten Karbach

Aachen. Die Sache mit den Kaninchen hatte
begonnen, wie es mit Kaninchen eben beginnt. Marc Dödtmann war ein
Junge, der gerne ein Kaninchen streicheln wollte und deswegen ein
Streichelkaninchen bekam. Dann zogen neben den Dödtmanns neue Nachbarn
ein und mit ihnen neue Kaninchen.
Die hat er dann jeden Tag besucht. Die Kaninchen bekamen Junge, wie
Kaninchen eben Junge bekommen, Marc bekam zwei Weibchen geschenkt und
ließ sie decken, damit auch sie Junge bekommen. Da war er zwölf und
irgendwie von heute auf morgen ein Jungzüchter.
Mittlerweile ist Marc Dödtmann 16, er hat rund 20 Kaninchen, allesamt
Holländer schwarzweiß, so heißt die Rasse. Es sind seltene Tiere, nur
sechs Züchter in NRW haben welche. Mit 13 hat er seine Kaninchen das
erste Mal ausgestellt, mit 15 wurden sie auf einer Landesschau gezeigt.
Und mit 16 steht er für die Zukunft eines der ältesten
Kaninchenzüchter-Vereine im Rheinland. Am Wochenende feiert der
Kaninchenzuchtverein R 122 Eilendorf 1909 seinen 100. Geburtstag.
Marc Dödtmanns Kaninchenbiographie fällt nicht nur im Eilendorfer Verein
auf. Denn normalerweise wird das Hobby Kaninchenzucht vererbt. Doch
Marcs Vater hat Fußball gespielt, keine Tiere gezüchtet. Und das
unterscheidet ihn von Hans Becker, 60. Der Vorsitzende des R 122
Eilendorf bekam die Kaninchenzucht in die sprichwörtliche Wiege gelegt.
Generationen von Beckers haben Kaninchen gezüchtet, in Hans Beckers
Garage stehen nun Käfige mit 30 Tiere, im Sommer ersetzen sie den
Rasenmäher im Garten. Die Tiere heißen Kleinsilber schwarz, weil sie
eben schwarz sind - mit silbernem Anstrich im Fell. Und wenn dieses
Silber besonders gleichmäßig das schwarze Fell aufhellt, dann ist es ein
besonders wertvolles Tier.
Damit Marc Dödtmanns Holländer schwarzweiß - besondere Merkmale sind ein
Rückenring und Manschetten - bei den nächsten Schauen der Konkurrenz die
Stirn bieten, hat er sich einen sächsischen Dickkopf geholt. Also auch
einen Holländer schwarzweiß, aber in Sachsen haben die Tiere größere
Köpfe als im Rheinland. Mit kräftigem Kopf und markanter Zeichnung will
der Jungzüchter in Zukunft die Juroren überzeugen. Kaninchenzucht ist
eine ernsthafte Sache - keine Spielerei. «Kein Tier ist wie das andere.
Man muss die richtige Verpaarung treffen», sagt Dödtmann.
Und man muss sie hegen und pflegen. «So eine Kaninchenzucht ist wie ein
kleiner Bauernhof. Ich kann nicht sagen, heute habe ich keine Lust mich
um die Tiere zu kümmern», sagt Becker. Und kümmern allein genügt den
Züchtern nicht. Ihnen geht es darum, ein besonders prachtvolles Exemplar
zu zeugen. Das war in den Anfangsjahren der Vereinsarbeit noch ganz
anders.
Da war die Kaninchenzucht eher zweckmäßig. Es ging darum, hin und wieder
einen leckeren Braten auf den Tisch zu bekommen. Auch in Eilendorf.
Begonnen wurde dort zunächst auch mit der Kleintierzucht - also mit
Rassegeflügel und Tauben. Doch rasch trennten sich die Kaninchenzüchter
von den Vogelfreunden. Kaninchen und Vögel haben eben wenig gemeinsam.
Einmal im Monat treffen sich die R 122-Züchter - dabei geht es vor allem
um die Tiere. «Wir stecken unser Geld lieber in die Zucht als in
Kameradschaftsabende», sagt Becker. Stattdessen fahre man zu
Landesschauen und Deutschen Meisterschaften nach Bremen, Leipzig oder
Nürnberg. Vor drei Jahren haben sie einmal fünf Landesmeister gestellt,
Beckers Augen leuchten jetzt noch wie die Pokale, wenn er das erzählt.
Natürlich werden die Kaninchen auch an diesem Wochenende gezeigt - wenn
der 100. Geburtstag gefeiert wird. Dann wird im Vereinshaus auf 100
Jahre R 122 zurückgeblickt. Und nach vorne, denn Sonntag können Kinder
ihre Kaninchen den Züchtern zeigen und bewerten lassen - auch so hofft
der Verein den Nachwuchs zu begeistern. Denn nicht alle entdecken ihre
Begeisterung für die Tiere wie Marc Dödtmann in der Garage des Nachbarn.
Seine Kaninchen sind übrigens in den Keller gezogen. Dafür musste Opa
anbauen. Denn der hatte dort seine Gartengeräte stehen. Und die sind nun
in einem neuen Gartenhaus.
Bundesweit 185.000 Züchter
Der Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter zählt bundesweit 185.000
Mitglieder in 6800 Ortsvereinen. Die Zahlen sind allerdings rückläufig,
menschlicher Nachwuchs fehlt. Die Zahl der Kaninchen liegt aber immer
noch bei weit mehr als einer Million. Es gibt mehr
Mit 240 gemeldeten Tieren von 27 Züchtern ist der Eilendorfer R122 einer
der größten Vereine der Region. Jedes Tier trägt eine Registriernummer.
Namen haben sie in der Regel keine. Allein im Kreisverband Aachen-Süd
gibt es 13 Vereine, die meisten haben 50 bis 70 Tiere gemeldet, also
gibt es allein im Aachener Süden mehr als 1000 Zuchtkaninchen.
entnommen aus der Aachener Zeitung vom
7.November 2009

entnommen aus Eilendorfaktuell Oktober 2009

entnommen aus Eilendorfaktuell Mai 2009
Der KZV R122 gratuliert rechtherzlich den langjährigen
Vereinsmitgliedern Josef Tings und Hans Becker zu ihren jeweiligen
Geburtstagen!



entnommen aus dem Kleintierzüchter
8/2009 (24.April 2009)
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