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03.01.12

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Es hat sich bereits rum gesprochen, aber auch hier an dieser Stelle möchten wir unserem Vorsitzenden noch einmal rechtherzlich zu seinem kürzlich erlangten Erfolg gratulieren!

 

 

Auch dieses Jahr schnitten die Mitglieder unserer Vereins wieder hervorragend ab! Der KZV R122 stellt dieses Jahr 2 Landesmeister. Hier erhalten Sie einen Gesamtüberblick über das Abschneiden unserer Züchter!

 

Die nächste Mitgliederversammlung findet wie üblich am 3. Dienstag des Monats, am 15.November in unserem Vereinsheim in der Nirmerstraße statt!

 

Kaninchen hüpfen unter die Tische

Eilendorf. Bereits vor der offiziellen Eröffnung der Lokalschau im Vereinshaus, veranstaltet vom Kaninchenzuchtverein R 122 Eilendorf, erlebten die Mitglieder die erste Überraschung.

Fünf der ausgestellten Prachtexemplare waren aus ihren Behausungen ausgebüxt, suchten die Freiheit und fanden unter den Tischen Zuflucht. Sie wurden rasch wieder eingefangen, so dass Vorsitzender Hans Becker die Besucher begrüßen und die Schau eröffnen konnte.

193 Kaninchen aus 15 Rassen, in den unterschiedlichsten Farben, von den Preisrichtern zuvor bewertet, waren zu sehen. Marc Dödtmann erzählt, dass heutzutage überwiegend nur noch Kleinrassen, ein bis drei Kilogramm schwere Tiere, gezüchtet werden. «Riesen, bis zu acht Kilogramm schwer, sind nur noch die Ausnahme», sagt er. Den Grund dafür liefert er gleich nach: «Das kostet halt zuviel Geld.»

Vier Jugendliche sind beim KZV R122 aktiv dabei, obwohl es sich um ein relativ teures Hobby handelt, wie Dödtmann bestätigt. 20 bis 30 Ställe sollte man schon haben, aber die schlagen finanziell kräftig zu Buche. «Unser Verein ist einer der stärksten im Kreisverband, er verfügt nicht nur über viele Rassen, sondern auch über zahlreiche Mitglieder», erzählt Dödtmann.
 

Der große Renner am Sonntag war der alljährliche Streichelzoo. Kinder und Jugendliche brachten begeistert ihre Hauskaninchen mit, ließen sie von einem Preisrichter untersuchen, bewerten und erhielten dafür Pokale und Urkunden. Ganz nebenbei konnte man die Krallen der Tiere schneiden lassen. Vorsitzender Hans Becker zeigt sich mit der Resonanz der Lokalschau zufrieden.

entnommen aus der Aachener Zeitung vom 23.November 2010

 

Hier finden Sie die Bilder des "Kaninchen-Festes"

 

Der Verein gratuliert dem Ehepaar Viehs zur Goldhochzeit:

                                     

 

KZV R122 Eilendorf 1909
04.01.2010 aus der Kaninchenzeitung online


   

Am 7.11.09 trafen sich alle Mitglieder unseres Vereins, um die letzten Vorbereitungen für den Festabend zum 100. Jahrestag zu treffen. Nachmittags wurden die Ehrengäste, wie LV-Vors. Hubert Bürling und sein Vertreter Erwin Janas zu Kaffe und Kuchen eingeladen. Als unser Vors. Hans Becker die Ausstellung eröffnete, begrüßte er besonders Schirmherrn Schröder und KV-Vors. Christian Willms. Als besondere Anerkennung für langjährige Mitgliedschaft erhielt Margarete Löhr die Ehrennadel des ZDRK. An diesem Abend wurde mir aufs Neue bewusst, warum ich mich gerade für den KZV Eilendorf entschieden habe. Ich bin in diesem Jahr mit Elmar Hennicken und Timo Garbereder dem Verein beigetreten. Besonders beeindruckt mich, dass der Verein einem auch außerhalb der Lokalschau zur Seite steht. So organisiert der Verein stets einen Sammeltransport zur Landesschau nach Rheinberg. Eine gemeinsame Tour ging mit dem Silber-Club zur Bundesschau nach Karlsruhe. Ich habe seit sechs Jahren Kaninchen und konnte durch meine große Leidenschaft und Begeisterung auch einen guten Freund motivieren. Sofort Elmar Hennicken ihm gute Tier für die Zucht zur Verfügung. Unser Vors. Hans Becker hatte sich da schon angeboten, Ställe zu besorgen. Wenige Wochen später hatte Timo seine kleine Anlage mit einigen Zwergwiddern. Ein besonderes Lob für die Jubiläumsschau gilt AL Jürgen Tings und allen, die den Festabend einwandfrei organisiert haben. Zudem fand eine Woche zuvor eine Tischbewertung mit 240 Tiere statt. Timo wurde schon Jugendvereinsmeister. Ich gehöre nun nicht mehr zur Jugendabteilung, da ich dem Holländer-Club Rheinland beitreten bin. Ich finde es enorm wichtig, junge Leute zu motivieren und zu unterstützten. Diese Unterstützung ist nicht nur finanziell zu verstehen, sondern auch durch Tipps und beantworten von Fragen. Jugendliche sollten nicht nur beim Auf- oder Abbauen der Käfige helfen, sondern auch an weitere Aufgaben der Ausstellungsleitung herangeführt werden. Um die Jugend zu fördern und zu begeistern veranstaltet der Verein am Sonntag einen Streichelzoo, bei dem die Tiere der Kinder bewertet wurden und wo sie Preise und Urkunden erhielten, aber auch etwas über den Umgang mit den Tieren erfuhren. Timo und ich haben viel Zeit investiert, um den Verein auch im Internet der Öffentlichkeit zu präsentieren. Unsere Adresse: www.kzvr122.de.

 

Marc Dödtmann

 

entnommen aus Aachener Zeitung 20. November 2009

entnommen aus Kleintierzüchter 22/2009

 

Kaninchenzucht ist kein Streichelzoo

von Thorsten Karbach

Aachen. Die Sache mit den Kaninchen hatte begonnen, wie es mit Kaninchen eben beginnt. Marc Dödtmann war ein Junge, der gerne ein Kaninchen streicheln wollte und deswegen ein Streichelkaninchen bekam. Dann zogen neben den Dödtmanns neue Nachbarn ein und mit ihnen neue Kaninchen.

Die hat er dann jeden Tag besucht. Die Kaninchen bekamen Junge, wie Kaninchen eben Junge bekommen, Marc bekam zwei Weibchen geschenkt und ließ sie decken, damit auch sie Junge bekommen. Da war er zwölf und irgendwie von heute auf morgen ein Jungzüchter.

Mittlerweile ist Marc Dödtmann 16, er hat rund 20 Kaninchen, allesamt Holländer schwarzweiß, so heißt die Rasse. Es sind seltene Tiere, nur sechs Züchter in NRW haben welche. Mit 13 hat er seine Kaninchen das erste Mal ausgestellt, mit 15 wurden sie auf einer Landesschau gezeigt. Und mit 16 steht er für die Zukunft eines der ältesten Kaninchenzüchter-Vereine im Rheinland. Am Wochenende feiert der Kaninchenzuchtverein R 122 Eilendorf 1909 seinen 100. Geburtstag.

Marc Dödtmanns Kaninchenbiographie fällt nicht nur im Eilendorfer Verein auf. Denn normalerweise wird das Hobby Kaninchenzucht vererbt. Doch Marcs Vater hat Fußball gespielt, keine Tiere gezüchtet. Und das unterscheidet ihn von Hans Becker, 60. Der Vorsitzende des R 122 Eilendorf bekam die Kaninchenzucht in die sprichwörtliche Wiege gelegt. Generationen von Beckers haben Kaninchen gezüchtet, in Hans Beckers Garage stehen nun Käfige mit 30 Tiere, im Sommer ersetzen sie den Rasenmäher im Garten. Die Tiere heißen Kleinsilber schwarz, weil sie eben schwarz sind - mit silbernem Anstrich im Fell. Und wenn dieses Silber besonders gleichmäßig das schwarze Fell aufhellt, dann ist es ein besonders wertvolles Tier.

Damit Marc Dödtmanns Holländer schwarzweiß - besondere Merkmale sind ein Rückenring und Manschetten - bei den nächsten Schauen der Konkurrenz die Stirn bieten, hat er sich einen sächsischen Dickkopf geholt. Also auch einen Holländer schwarzweiß, aber in Sachsen haben die Tiere größere Köpfe als im Rheinland. Mit kräftigem Kopf und markanter Zeichnung will der Jungzüchter in Zukunft die Juroren überzeugen. Kaninchenzucht ist eine ernsthafte Sache - keine Spielerei. «Kein Tier ist wie das andere. Man muss die richtige Verpaarung treffen», sagt Dödtmann.

Und man muss sie hegen und pflegen. «So eine Kaninchenzucht ist wie ein kleiner Bauernhof. Ich kann nicht sagen, heute habe ich keine Lust mich um die Tiere zu kümmern», sagt Becker. Und kümmern allein genügt den Züchtern nicht. Ihnen geht es darum, ein besonders prachtvolles Exemplar zu zeugen. Das war in den Anfangsjahren der Vereinsarbeit noch ganz anders.

Da war die Kaninchenzucht eher zweckmäßig. Es ging darum, hin und wieder einen leckeren Braten auf den Tisch zu bekommen. Auch in Eilendorf. Begonnen wurde dort zunächst auch mit der Kleintierzucht - also mit Rassegeflügel und Tauben. Doch rasch trennten sich die Kaninchenzüchter von den Vogelfreunden. Kaninchen und Vögel haben eben wenig gemeinsam.

Einmal im Monat treffen sich die R 122-Züchter - dabei geht es vor allem um die Tiere. «Wir stecken unser Geld lieber in die Zucht als in Kameradschaftsabende», sagt Becker. Stattdessen fahre man zu Landesschauen und Deutschen Meisterschaften nach Bremen, Leipzig oder Nürnberg. Vor drei Jahren haben sie einmal fünf Landesmeister gestellt, Beckers Augen leuchten jetzt noch wie die Pokale, wenn er das erzählt.

Natürlich werden die Kaninchen auch an diesem Wochenende gezeigt - wenn der 100. Geburtstag gefeiert wird. Dann wird im Vereinshaus auf 100 Jahre R 122 zurückgeblickt. Und nach vorne, denn Sonntag können Kinder ihre Kaninchen den Züchtern zeigen und bewerten lassen - auch so hofft der Verein den Nachwuchs zu begeistern. Denn nicht alle entdecken ihre Begeisterung für die Tiere wie Marc Dödtmann in der Garage des Nachbarn.

Seine Kaninchen sind übrigens in den Keller gezogen. Dafür musste Opa anbauen. Denn der hatte dort seine Gartengeräte stehen. Und die sind nun in einem neuen Gartenhaus.

Bundesweit 185.000 Züchter

Der Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter zählt bundesweit 185.000 Mitglieder in 6800 Ortsvereinen. Die Zahlen sind allerdings rückläufig, menschlicher Nachwuchs fehlt. Die Zahl der Kaninchen liegt aber immer noch bei weit mehr als einer Million. Es gibt mehr

Mit 240 gemeldeten Tieren von 27 Züchtern ist der Eilendorfer R122 einer der größten Vereine der Region. Jedes Tier trägt eine Registriernummer. Namen haben sie in der Regel keine. Allein im Kreisverband Aachen-Süd gibt es 13 Vereine, die meisten haben 50 bis 70 Tiere gemeldet, also gibt es allein im Aachener Süden mehr als 1000 Zuchtkaninchen.

entnommen aus der Aachener Zeitung vom 7.November 2009

entnommen aus Eilendorfaktuell Oktober 2009

 

entnommen aus Eilendorfaktuell Mai 2009

 

Der KZV R122 gratuliert rechtherzlich den langjährigen Vereinsmitgliedern Josef Tings und Hans Becker zu ihren jeweiligen Geburtstagen!

 

entnommen aus dem Kleintierzüchter 8/2009 (24.April 2009)